August 2018

Am 10. Juli 2018 trafen wir uns bei angenehm kühlem Wetter im Rapperswiler Duft- und Blindenrosengarten. Dieser wurde im Jahre 1984 auf der Parkgarage Schanz erstellt und im vergangenen Jahr um eine Parzelle erweitert. Gerda und Fredi Wirth, unsere Rosenfreunde, haben auf die Nutzung ihres Privatgartens verzichtet und ermöglichten die Vergrösserung dieses paradiesischen Gartens. Unter der kundigen Führung von Gerda haben wir vor allem diesen neuen Teil besichtigt.

Anschliessend fuhren wir zum Kloster Wurmsbach. Schwester Marianne Franziska hat uns herzlich empfangen und führte uns durch die wunderschön neu renovierten Räume. Das Esszimmer mit atemberaubender Aussicht auf den Obersee hat uns sehr beeindruckt. Die Historikerin hat uns mit ihrem charmanten Walliser Dialekt die Geschichte des Klosters nähergebracht. – Die schlichte helle Kirche allein ist ein Besuch wert. Sie lädt ein zu Ruhe – Stille – Innehalten.

Als Höhepunkt durften wir den von Enzo Enea angelegten Klostergarten besuchen. Er gehört zur Klausur und ist nicht öffentlich zugänglich. Mit grosser Begeisterung zeigte uns Schwester Ruth ihr Reich, wofür sie seit einiger Zeit leider allein zuständig ist und sie sich gegen das Unkraut kaum noch wehren könne. Eine Rosenfreundin äusserte die Spontan-Idee eines Jäteinsatzes.

Nach der Führung wurden wir im Essraum des Mädcheninternats mit Kaffee und feinen Kuchen bewirtet.

Der Besuch und Einblick ins Kloster Wurmsbach an der idyllischen Lage am Obersee hat uns tief erfreut und beeindruckt. Herzliches Vergelt’s Gott!

 

Das Vorstandsteam

Margrit Kober, Hanni Bolli, Brigitta Borcard, Esther Trachsel

PS. Der Jäteinsatz wurde von der Klostergemeinschaft gerne angenommen. Einige Tage später trafen sich fünf Rosenfrauen, mit Hacken ausgerüstet, um die spezielle Arbeit im Klostergarten mit Freude zu erledigen. Anschliessend wurden sie von Schwester Ruth im Barockhüsli zu einem Znüni eingeladen.