Hitze und Trockenheit: Rosen schaffen das - bisher

Rose 'Zéphirine Drouhin'

 

Es ist bewundernswert, wie Rosen in diesem Hitzesommer aufrecht stehen und sogar Blüten nachschieben, wenn auch in geringerer Anzahl. Wahre Überlebenskünstler – trotzen dem trockeneren Klima! Das heutige Titelbild der ‚Zéphirine Drouhin‘ ist jedoch nicht aktuell, aber für Alfred Stettler aus Spiez gedacht, unser einziges Mitglied aus dem Gründungsjahr 1959. Über sein Engagement berichten wir im August.

Wart Ihr an der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche? Unsere Mitglieder aus Thurgau und St. Gallen haben wieder während 9 Tagen grossartiges geleistet und auch 5 Neumitglieder beworben. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten! Es zeigt sich immer wieder: wir haben mit Rosen eine gute Story, die ankommt, aber wir müssen raus, raus, raus aus unserer Ecke und Interessenten anziehen. Die Schweizer Rosenvereine haben weltweit die viert grösste Anzahl Mitglieder – dazu aus Platzgründen mehr im September.

Als Rosenfreunde sind wir nicht nur auf Rosen fixiert, sondern haben in unseren Gärten eine harmonische Symbiose mit Stauden und anderen Sträuchern. Die Gesellschaft Schweizer Staudenfreunde beschäftigt sich mit Stauden, ähnlich wie wir mit Rosen. Seit Jahren sammle ich ihre fantastischen Jahrbücher zu jeweils einer Pflanzen-Familie. Die GSS stellt sich nun unseren Mitgliedern vor. Es lohnt sich sogar nur wegen dem Jahrbuch Mitglied zu werden. Wir werden auch die GSRF in der Vereinszeitschrift „Vivace“ vorstellen.

Inzwischen habt ihr die Einladungen zur GV am 8. September in Lupfig (AG) bekommen und ich hoffe auch zahlreich angemeldet. Der Vortrag von Thomas Lolling über Hagebutten wird ein Leckerbissen sein, den man nicht verpassen sollte. Gleich am nächsten Tag geht es weiter: Am 9.9. taufen wir die Rose ‚Hans Wüest‘ von Ruedi Brun am Schlossfest Heidegg (LU), in Andenken an den beliebten und unvergessenen Rosenfreund und –züchter, zusammen mit der Rosengesellschaft Zentralschweiz. Am Schlossfest ist an diesem Tag auch sonst viel los, einen Ausflug ist es allemal wert.

Eigentlich ist es verständlich wenn bei der jetzigen Hitzewelle keine grosse Lust zur Gartenarbeit besteht. Mario Moser erinnert uns trotzdem an die Sommerpflege – früh morgens und später am Abend vielleicht? Mit richtigem Schnitt und Binden kann Blütenreichtum gefördert werden. Ich selbst staune wie viele Hagebutten dieses Jahr unsere Rosen angesetzt haben, und werde diesmal sie so weit wie möglich ausreifen lassen.

 

Bis bald in Lupfig oder Heidegg, Euer                                            Behcet Ciragan

 

Rosenfreuden im Mai und Juni

War das nicht ein fantastischer Mai? Überall in den Gärten explodierten die Rosen in einer Üppigkeit wie seit Jahren nicht mehr. Der zu warme April hatte allen Pflanzen die notwendige Starthilfe gegeben, so, dass ab Anfang Mai kein Halten mehr war. Bei uns starteten die ersten Wildrosen am 1. Mai, einige frühblühende Spinosissimas und China-Rosen folgten bereits eine Woche später, um den 20. hatten wir bereits ein Blütenmeer, und Ende Monat kamen die ersten Gallicas. Da ging die gleichzeitige Pfingstrosenblüte fast unter. Ob am 16./17. Juni, an den nationalen Tagen der Offenen Gärten der erste Schub bereits vorbei sein wird? Es lohnt sich trotzdem die vielen offenen Gärten unserer Mitglieder zu besuchen, die Rosensträucher werden auf alle Fälle prächtig anzusehen sein.

In diesem Heft haben wir einige Neuerungen – bin gespannt ob es Euch gefällt. Erstens schreibt Silvia Meister über „Rosenduft in der Luft“ für das Rosenblatt. Sie ist allen bekannt durch Ihre Vorträge und der Sendung Ratgeber Natur auf Radio DRS 1. Natürlich ist Sie auch seit langem Mitglied bei uns!

Zweitens habe ich das Gefühl, dass die Rückseite mit den Inseraten und Impressum in jedem Heft gleich aussieht und deswegen kaum beachtet wird. Wir versuchen das mal zu ändern indem die Anzeigen zwecks besserer Beachtung im Heft verteilt, und die letzte Seite mit aktuellen Meldungen optisch und inhaltlich aufgewertet wird. Gerne erwarte ich Eure Reaktionen. Diesmal berichten wir über unseren Stand am Spezialitätenmarkt Wädenswil vom 12. Mai. Wer nicht dort war und unsere neuen Fahnen zum Thema Wildrosen gesehen hat, kann das an der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche ab dem 23. Juni das nachholen. Es wird auch wieder viele naturnahe Rosen zum „mitnehmen“ geben. Freue mich, viele von Euch dort zu treffen!

Herzlichst,                                                     Behcet Ciragan

Gartenbesuche und -reisen

Rosa hugonis am 1. Mai

Ab Mitte Mai bis Mitte Juli geht es nun Schlag auf Schlag in unserem Verein. Auffallend ist, wie viele unserer Mitglieder ihre Gärten öffnen für einen Besuch. Die Meldungen die wir von verschiedener Seite, inklusive dem Portal „Offener Garten“ erhalten haben, haben wir in einer separaten Auflistung zusammengefasst. Man kann praktisch täglich einen schönen Garten anschauen gehen. Insbesondere an den nationalen Tagen Offener Garten am 16./17. Juni ist die Auswahl schwindelerregend. Nützt diese Gelegenheit – ich selbst lerne bei jedem Besuch etwas und freue mich auf die Gespräche.

Neben den Besuchsmöglichkeiten mangelt es auch nicht an Veranstaltungen und Gartenreisen. Wenn dieses Heft erscheint, wird unsere erste Teilnahme am Spezialitätenmarkt Wädenswil bereits vorbei sein. Wir berichten darüber im Juni. Am 9. Juni wollen wir dann uns bei der Wildrosensammlung in Aubonne im Waadtland treffen. Mehr dazu auf den folgenden Seiten. Am 28. Juni kann man dann mit der Gruppe Spiez/Berner Oberland Alpenrosen am Naturstandort erwandern.

Die Zeit für Bestellung von wurzelnackten Rosen ging Ende März vorbei. Haben die Listen von Lieferanten einheimischer und ausländischer Wildrosen etwas genützt? Man kann ja immer noch Rosen im Container beschaffen. Am Berner Wildpflanzenmärit haben wir einige Raritäten gefunden. Topfrosen haben den Vorteil, dass man sie nicht gleich einpflanzen muss: Man kann Entwicklung von Farbe, Form und Habitus eine Weile begutachten, um den „richtigen“ Platz zu bestimmen. Oder, wie heutzutage sehr oft gemacht, Balkon und Terrasse in einen Rosengarten verwandeln. Mario Moser bringt diesmal einige Vorschläge von geeigneten Wild- und naturnahen Rosen für diesen Zweck.

Heute am 1. Mai kann ich mich an den ersten Rosenblüten im Garten erfreuen: R. sericea pteracantha ist in voller Blüte, R. hugonis hat auch begonnen und R. pteragonis cantabrigiensis wird wohl morgen soweit sein. Einen wunderbaren Rosensommer wünsche ich uns allen!

Herzlichst,                                                     Behcet Ciragan

 

Zeit für den Garten

'Nevada' von Dot (1927) 

'Nevada' von Dot (1927)

 

„Ein wenig später grub ich ein Loch, füllte es mit Kompost und pflanzte eine Wildrose. Es war ein schwächlicher kleiner Strauch, und ich machte mir Sorgen, ob er trotz des schlechten Bodens und des Winds überleben könnte. Dann fand ich eines Tages bei einem Strandspaziergang ein Stück Treibholz, etwa so gross wie ein Spazierstock. Ich bohrte es neben der Rose als Stütze in den Boden. Jetzt gab es schon einen Steingarten, einen schwarzen Felsbrocken und eine Rose. Mein Garten hatte begonnen.“ (Aus Das Geheimnis der Queenie Hennessy“, Rachel Joyce, 2015)

Wenn man einen Garten will, ist der Anfang so einfach. Andrea Reichenbach erzählt uns diesmal das nächste Kapitel der Geschichte. Mehr Arbeit. Aber doch auch viel Spass, wenn ich die Berichte der Regionalgruppen lese. Bis zum nächsten Heft haben wir etwa jeden zweiten Tag eine Veranstaltung. Wir belohnen uns zudem mit den ersten Rosenblüten bis Ende April. Wenn es im eigenen Garten noch nicht blüht, wird am Wildpflanzenmärit Bern oder Spezialitätenmarkt Wädenswil bestimmt ein blühender Topf Rosen zu finden sein. Oder vielleicht einen Ausflug an den Genfersee, zu den „Jardins en fête“ in Coppet? Im nahen Ausland locken auch die „Fête des Plantes“ im Elsässer Schoppenwihr oder die „Lindauer Gartentage“. Als Anregung haben wir diesmal eine Auswahl ausländischer Wildrosen aufgeführt.

Um eine Rosenliebe anderer Art wird es in unserer neuen Serie „Rosenzüchter in der Schweiz“ gehen. Es sind wohl nicht wenige von uns, die Hagebutten einsammeln und die Samen aussäen, „gwunderig“ was daraus entstehen wird. Wie ist es aber, wenn man das gezielt angeht, Rosen zu erschaffen? Die grossen Namen der Schweizer Rosenzüchter, Hauser, Heizmann, Huber, Scheiber, Ernest Tschanz, Wüest, kennt jeder. Wir werden jedoch mit den Züchtern sprechen, die heute tätig sind, und beginnen mit Sharlene Sutter aus der Ostschweiz. So wie sie es erzählt, tönt es so einfach. Ist das ein Ansporn?

 

Herzlichst,                                                     Behcet Ciragan

Jetzt geht's los!

Rosa spinosissima

Rosa spinosissima

Kaum hatte ich letzten Monat gejubelt, dass der Frühling kommt, sackten die Temperaturen auf frostige Tiefen! Lenzrosen, Schneeglöckchen und Winterlinge legten ihre Blüten nieder. Ich hoffe, dass unser „Rosenblatt“ trotzdem Freude gemacht hat. Wenn diese Ausgabe verteilt wird, sollten wir die Frosttage endlich hinter uns haben.

Und es geht los mit dem Garten: Mitte Monat finden vielerorts die beliebten Schnittkurse statt. Ueli Plüss erinnert uns diesmal daran, dass im Garten auch Beet-, Strauch- und Kletterrosen auf den Schnitt warten. Viele interessante Ausflüge sind von unseren Regionalgruppen bereits für diesen Frühling angekündigt. Es geht sogar nicht nur um Rosen, auch Iris und Orchideen kommen zum Zug. Ich finde es persönlich sehr bereichernd, wenn man Veranstaltungen anderer Rosengruppen besucht.

Mitte März sollten auch die ersten hungrigen Hummeln und Mauerbienen im Garten anzutreffen sein. Zu diesem Thema gibt es bereits sehr gute Literatur – einige Empfehlungen findet ihr in diesem Heft. Auch Nisthilfen für Wildbienen sollen kurz kommentiert sein.

Wäre es nicht eine gute Idee, jetzt einige Wildrosen in den Garten zu pflanzen? Es sind anspruchslose Pflanzen, die eine „schwierige „ Ecke im Garten aufwerten und wertvoll für Insekten und Vögel sind. Bis etwa Ende April bekommt man sie noch wurzelnackt. Eine tabellarische Übersicht über einheimische Wildrosen und ihre Lieferanten in der Schweiz haben wir für Euch zusammengestellt. Die Bilder der Rosa pendulina sollen euch gluschtig machen! Eine Auswahl sonstiger Wildrosen soll im April-Heft folgen.

Herzlichst,                                                     Behcet Ciragan

Der Frühling kommt!

'Westerland' von Kordes (1969)

Seit Wochen ist es zu warm, es soll der wärmste Januar seit Messbeginn sein. Neben all den Januar-Blüten (siehe letztes Heft) blüht bei uns im Garten nun Ende Januar der Winter-Jasmin, Alpenveilchen, Stinkende Nieswurz, Märzenbecher, Goldlack, Drachenweide; die ersten Krokusse stecken ihre Köpfe raus. Die Meisen singen ihre Liebesmelodie und unsere Igel sind verwirrt, wachen immer wieder auf. Unser Februar-Heft und Homepage sollen also auf den kommenden Frühling einstimmen, auch wenn der Winter noch einige garstige Rückzugsgefechte liefert.

In den Berichten der Leiter/innen der regionalen Rosengruppen kommt auch diese Erwartung durch: Schnittkurse sind überall geplant – bald geht es auch mit den Rosen los!

Unser Jahresthema ist Wildrosen, aber auch „naturnahe Rosen“. Die Definition dieser letzteren Gruppe ist etwas ungenau; wir verstehen darunter Kultursorten, die mit einfachen oder halbgefüllten Blüten Insekten Pollen und Nektar bieten, sowie solche, die im Herbst mit ihren Hagebutten Vögel erfreuen. Diese Sorten sind eher robust und pflegeleicht im Charakter, ähnlich der Wildrosen, haben aber den Vorteil, dass sie auch öfterblühend sein können. Mario Moser präsentiert uns diesmal eine Reihe naturnaher Rosen, die in jedem Garten Freude bereiten würden.

Nächstes Jahr wird unser Verein 60 Jahre jung! Der Ausschuss von Vorstand und die regionalen Leiter/innen hat beschlossen, dass unser Jubiläumsthema in 2019 „Duftrosen“ heissen wird. Mit Richard Huber hatten wir ja in der Schweiz einen Züchter, der in internationalen Wettbewerben mit seinen Züchtungen Höchstpreise gewonnen hat: ‚Glückskette‘, ‚Hans Rathgeb‘, ‚Doris Leuthard‘, Christina Kuenzle‘ und ‚Etienne‘. Nun berichtet diesmal Theo Keller über den neuesten Erfolg von ‚Schloss Wildegg‘.

Schreibt mir was Euch im Rosenblatt gefallen hat, was nicht, und was ihr noch vermisst. Euer

Behcet Ciragan

 

 

 

 

 

Zum Jahresthema «Wildrosen»

Mit der Pollen-trunkenen Hummel ist die Rosa highdownensis, eine aufrecht wachsende Moyesii-Hybride von Sir Frederick Stern (1928).

Ist Euch schon aufgefallen, dass nach einer Überlandfahrt die Frontscheibe praktisch immer sauber ist? Ich erinnere mich noch gut, dass noch vor wenigen Jahren bei jedem Tankstellen-Stopp die Scheibe gereinigt und abgekratzt werden musste. Es fleucht kaum noch!

Diese subjektive Feststellung wurde vergangenen Oktober durch eine in Deutschland publizierte Langzeituntersuchung bestätigt: Seit 1986 seien in deutschen Schutzgebieten die Biomasse der Fluginsekten um 76 % zurückgegangen. Dabei sind die meisten Arten, also Schmetterlinge, Motten, Bienen, Hummeln, Wespen, Fliegen betroffen. Eine Katastrophe für Wildpflanzen, von denen 80 % für ihre Bestäubung von Insekten abhängig sind und Vögel, die sich zu 60 % von Insekten ernähren. Ach ja, meine Nachbarin sagte, sie hätte gar keine Vögel mehr in ihrem Garten. Über die Ursachen des Insektensterbens wird nun gestritten, aber das ist auch gar nicht das Thema unseres Rosenblattes.

Unsere Gärten sind vermehrt zu Reservaten innerhalb ökologischen Einöden in Stadt und Land geworden, Einöden von verpflasterten Flächen, Steinwüsten, sterilen Sichtschutz- Hecken von Thuja und Kirschlorbeer. Unsere Gesellschaft propagiert schon seit einigen Jahren den biologischen Pflanzenschutz. Dieses Jahr wollen wir einen Schritt weiter gehen und das Wilde, den naturnahen Garten und den Mut zur Unordnung thematisieren und propagieren. Als Leitmotiv für 2018 haben wir uns deshalb die Wildrose genommen. Wildrosen mit ihren einfachen bis halbgefüllten Blüten und reichlichem Pollenangebot sind ein ideales «Bienenfutter». Sie blühen für kurze Zeit, aber mit der Pflanzung verschiedener Arten kann man von April bis September ihre zauberhaften Blüten geniessen. Die Eleganz dieser flatternden Schmetterlingsblüten ist nach einer längeren Durststrecke wieder in das Fokus namhafter Züchter geraten: Seit mehreren Jahren verfolge ich die internationalen Prämierungen an den Rosenausstellungen – es ist kein Zufall, dass Adam, Evers, Kordes, Meilland, Rateau, Velle, Vissers u. a. mit einfachen oder halbgefüllten «naturnahen» Rosen in den letzten Jahren vermehrt Goldmedaillen gewonnen haben. Diese naturnahen Züchtungen sind eine ideale Ergänzung und Erweiterung zu Wildrosen im Garten.

Die Bedeutung von Hecken als Deckung und Unterschlupf für Vögel und Kleintiere ist bekannt. Gärten ohne jegliche Rückzugsmöglichkeit werden von Vögeln eher gemieden. Für eine übersichtliche Hecke ist auch in einem kleineren Garten Platz. Empfohlen sind neben einheimischen Gewächsen wie Felsenbirne, Hartriegel, Kornelkirsche oder Pfaffenhütchen, auch mindestens ein Drittel Dornensträucher wie Schwarz-, Kreuz- oder Weissdorn, aber auch Wildrosen. Im kleinen Garten ist eine wuchernde Rosa canina sicher fehl am Platz, aber andere Arten wie Apfel-, Filz-, Zimtrose erfüllen den Zweck auch wunderbar. Das Ganze ist auch pflegeleicht – gesund, keine Spritzung, alle paar Jahre wieder mal einen Formschnitt.

Mit der Formen- und Farbenvielfalt ihrer Hagebutten sind Wildrosen für unsere Gärten ein prägendes dekoratives Element während der Herbst- und Wintermonate. Hier möchte ich auch eine Lanze brechen für den Frühjahrsputz und gegen den Winterputz! Lässt die Begleitstauden und -Gräser mit ihren Samenständen über Winter stehen. Es mag unordentlich aussehen für uns, aber Vögel und Insekten sind dankbar, und es wird vermieden, dass überwinternde Arten auf dem Kompost landen. Man muss kein Piet Oudolf sein, damit ein naturnaher Garten geschätzt wird.

Im Laufe dieses Jahres wollen wir diese Thematik im «Rosenblatt» und in der «Rosa Helvetica » weiter entwickeln. Es sind aber auch eigene Aktionen geplant: Der GSRF wird am Samstag, den 12. Mai am Spezialitätenmarkt Wädenswil mit einem eigenem Stand zum Thema Wildrosen präsent sein. Dieser Markt ist mit ca. 5000 Besuchern der wichtigste derartige Anlass in der Deutschschweiz und wir wollen dort neue Kontakte knüpfen.

Für Samstag, den 9. Juni planen wir für Interessenten aus der ganzen Schweiz eine Fahrt zur Wildrosensammlung im nationalen Arboretum du Vallon de l’Aubonne in der Nähe von Lausanne. Wir treffen uns im Arboretum mit unseren Rosenfreunden vom SRAR und besichtigen gemeinsam diese wunderbare Sammlung von über 120 Arten. Nach dem Mittagessen wird man die umgebaute Rosenschule Alain Tschanz besuchen können.

An der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche vom 23. Juni bis 1. Juli wird der GSRF voraussichtlich auch einen Wildrosen-Stand betreiben.

Sodann, an der Jahrestagung vom Samstag, den 8. September wird Thomas Lolling, Leiter des Deutschen Rosariums im Westfalenpark, Dortmund, passend zu unserem Jahresthema über Hagebutten referieren. Wer sich an seinen Vortrag 2008 in Laufen erinnert oder diesen damals verpasst hat, wird unbedingt diesmal dabei sein wollen!

Näheres zu diesen Veranstaltungen werden wir in späteren Rosenblättern publizieren.

Viel Spass und Freude wünscht Euch schon jetzt
Behcet Ciragan

-------------------------------------------------------------------------------