Mein Rosenleben

Béatrice Halter - Theo Keller - Anna Hofer

Wie ich zu den Rosen gestossen bin, kann ich beim besten Willen nicht mehr sagen, irgendwie war es – wie so vieles im Leben – wohl zufällig. Vermutlich war es die Umgestaltung meines Gartens von einer grünen, langweiligen Rasenfläche zu einem richtigen Garten. Dabei sind mir die Rosen buchstäblich ins Auge gestochen.
Dank meinen ‘Hunger’ nach Rosen bin ich auf interessante Rosenfreunde gestossen. Es begann mit dem Kennenlernen des damaligen Leiters der Regionalen Rosengruppe St. Gallen, Berni Würth. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre eine gegenseitige grosse Wertschätzung und respektvolle Freundschaft. Dank Teilnahmen an Internationalen Rosenseminaren in Braunwald, lernte ich den damaligen Begründer der GSRF und zugleich die Schweizerische Rosenkoryphäe und unseren Rosenvater, Dietrich Woessner, kennen.

Nach dem Rücktritt von Berni Würth im Herbst 1993 stellte ich mich indirekt als Nachfolger für dieses Ämtli zur Verfügung. Dies eher zufällig, da die direkte Nachfolge nach einem Jahr platzte und mir in der Zwischenzeit die St. Galler Rosenfreunde sehr ans Herz gewachsen waren.

1997 war ich sogar Wunschkandidat des Vorstandes und wurde im gleichen Jahr an der Jahrestagung in Lenzburg gewählt. 1998, nach dem Rücktritt von Elisabeth Schaad, wählte mich der Vorstand zu ihrem Vizepräsidenten. 2009 übernahm ich die präsidiale Arbeit interimsweise nach dem Rücktritt von Theo Zwygart.

Für eine Amtsdauer von drei Jahren folgte 2014 das Amt als Präsidenten. Mein Wunsch war es, Kontakte zu ausländischen Rosenfreunden und rosigen Firmen sowie die Nähe zu den Mitgliedern zu pflegen und dabei immer kreativ zu arbeiten. Zugleich sollten rosige Kontakte mit ausserrosigen Menschen unterstützt werden, wie z.B. mit Journalisten, und in neuerer Zeit z.B. auch mit Doris Leuthard und Melanie Oesch oder wie alle diese Damen - es dürfen auch Herren sein - heissen.
In meinem Vordergrund standen immer die Rosen und die Mitglieder der GSRF.

Ich freue mich darauf, auch einmal nur hinterher gehen zu dürfen. Ich bin aber weiterhin für meine St. Galler Rosenfreunde da und werde für sie die beliebten Rosenreisen organisieren und freue mich immer auch über Teilnehmende von anderen Rosengruppen.

Überhaupt macht mir das Planen und Durchführen von Reisen viel Freude und die Atmosphäre zwischen den Rosenfreunden und dem Chauffeur – dieses Jahr feierte er bereits seine 20. Reise mit uns - ist freundschaftlich und locker.

Meine Frau und ich haben in und um die Schweiz wertvolle Freundschaften mit Rosenfreunden geschlossen. Meiner lieben Frau habe ich viel zu verdanken, sie hat mich in meinen Ämtern immer unterstütz und wird dies auch weiterhin tun.

Dass ich nur das Beste für die GSRF und deren Mitglieder wünsche ist Ehrensache. Darin schliesse ich auch unsere Nachfolger mit ein.

Theo Keller

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