Mission B - Machen wir mit!

Vor einem Jahr hatte ich im «Rosenblatt» über den dramatischen Rückgang der Insekten in der Natur und die Auswirkung auf die Vögel geschrieben. Die Schlussfolgerung war: «Unsere Gärten sind vermehrt zu Reservaten innerhalb ökologischen Einöden in Stadt und Land geworden, Einöden von verpflasterten Flächen, Steinwüsten, sterilen Sichtschutz-Hecken von Thuja und Kirschlorbeer. Unsere Gesellschaft propagiert schon seit einigen Jahren den biologischen Pflanzenschutz. Dieses Jahr wollen wir einen Schritt weiter gehen und das Wilde, den naturnahen Garten und den Mut zur Unordnung thematisieren und propagieren.» Themen zu Wildund naturnahe Rosen hatten uns dann das ganze Jahr über begleitet.

Die Situation ist noch schlimmer als gedacht: 40% der einheimischen Vogel- und Säugetierarten gelten als bedroht, bei den Reptilien sogar 80 %. Der Bundesrat hat deshalb im September 2017 den «Aktionsplan Biodiversität» beschlossen. Bund, Kantone und Gemeinden sind angehalten, die Biodiversität in ihrem Gebiet mit geeigneten Massnahmen zu fördern. Die wirkungsvollsten und schnellsten Massnahmen sind jedoch wenn wir die Bedeutung der Biodiversität in unseren eigenen Gärten erkennen und in kleinem Rahmen ein entsprechendes Umfeld schaffen. Ein Netzwerk naturnaher Gärten kann zu einem Refugium für Flora und Fauna werden.

Das Schweizer Fernsehen startet nun eine «Mission B» für mehr Biodiversität, zusammen mit verschiedenen Partnern, wie z.B. Info Flora, Pro Natura, Bioterra, BirdLife Schweiz, unser Mitglied Jardin Suisse, u.a. Wie jederfrau mitmachen kann findet ihr auf der Webseite www.missionb.ch. Mögliche Massnahmen im eigenen Garten sind z.B.:

  • Kahle, artenarme oder mit Exoten bepflanzte Flächen mit einheimischen Wildpflanzen bepflanzen
  • Töpfe, Balkonkistchen und Hochbeete mit einheimischen Wildpflanzen
  • Auf dünn bepflanzte oder kahle Flächen einfach mal alles (ausser invasive Neophyten)  wachsen lassen
  • Unbewachsene oder versiegelte Wege oder Einfahrten mit Naturkies zu locker bewachsenen Flächen aufwerten
  • Gewisse Flächen sich selbst überlassen
  • Felsen und Trockenmauern mit einheimischen Felspflanzen aufwerten

Also eine Wildrose in eine schwierige Ecke pflanzen, eine andere Ecke nicht putzen und mal 1 bis 2 Jahre sich selbst überlassen, am Spezialitätenmarkt Wädenswil Wildstauden holen. Die damit gewonnenen biodiversen Quadratmeter kann man auf der Webseite anmelden. Im Moment wo ich das schreibe, sind bereits schweizweit 33,3 ha gemeldet, mit Konzentrationen vom Jura bis Wallis im Westen und Thurgau bis Graubünden im Osten. Werden wir unsere Gemeinden mit Gärten in Baselstadt und -land, Aargau, Zürich, Bern, Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen, Schwyz und Glarus auch bald sehen? Das hoffe ich sehr!

Behcet Ciragan

Orte der Entschleunigung

Orte der Entschleunigung Während der Redaktionsarbeit dieses Rosenblattes ist mir aufgefallen, wie in unseren Rosengruppen schon mit viel Freude und Elan für das diesjährige Duftrosenjahr vorbereitet, geplant, abgeklärt, gebucht, organisiert und sogar Reiseprogramme zusammengestellt und wunderschöne Flyer gestaltet wurden. Auch bin ich überzeugt, dass der eine oder andere Rosenfreund schon fleissig und voller Enthusiasmus an der Planung eines neuen Rosenbeetes oder gar eines ganzen Gartens ist. Und dies zu einer Zeit, in der das Wort «Entschleunigung» in aller Munde ist. Dabei handelt es sich um das Streben nach Verlangsamung. Das heisst aber nicht, dass wir langsamer gehen, arbeiten oder unserer Freizeitbeschäftigung nachgehen, sondern dass es dabei vielmehr darum geht, alles, was wir angehen, bewusster tun, nicht als ein Muss ansehen, im Hier und Jetzt leben und die besonderen Momente, die uns jeder Tag bringt, in vollen Zügen geniessen. Entschleunigung bedeutet aber auch, dass wir durch äussere Umstände wie gezwungenes Warten, beispielsweise im Zug, Tram oder Wartezimmers des Arztes zur Entspannung nutzen. Nicht auf der Handytastatur rumtippen, sondern sich für einen Moment von der Abhängigkeit anderer frei zu machen und sich entspannen. Ist leichter gesagt, als getan, muss ich mir selbst eingestehen. Geht’s dann aber raus in «meine», zwei kleinen Gartenbeete, entschleunige ich von selbst und vergesse oft sogar die Zeit dabei. Einfach im Hier und Jetzt mit Freude dabei sein, egal ob die bereits blühenden Schneeglöckchen nur vom restliche Herbstlaub befreit werden müssen, dass der Wind ins Beet gefegt hat, oder ab März die ersten groben Gartenarbeiten anstehen. Und auch das Zurückschneiden der Rosen nach der ersten Blüte zeigt eine entschleunigende Wirkung, fehlt mir doch dazu eine dritte Hand für das Rumtippen auf dem Handy. Nein, Spass beiseite, diese Tätigkeit verschafft nebst der Freude auf einen weiteren Rosenflor, auch die Möglichkeit einer Bearbeitung von psychischer Belastung, Stress und Alltagssorgen. Ich bin mir sicher liebe Rosenfreundinnen und -freunde, Ihnen geht es ebenfalls so. Aber auch bei Anlässen rund um die Rosen ist «Entschleunigung» vorprogrammiert. Jedoch nicht nur für den Besucher, sondern auch für die Planer, denn wird etwas mit Liebe und Freude vorbereitet – und das spürt man – so wirkt auch dies entschleunigend.

Herzlichen Dank dafür und ich freue mich schon jetzt darauf, an einem oder anderen Anlass dabei sein zu dürfen.

Herzlichst Brigitt Buser

Die regionalen Rosengruppen organisieren interessante Ausflüge und Gartenbesichtigungen für ihre Mitglieder.

Die regionalen Rosengruppen organisieren interessante Ausflüge und Gartenbesichtigungen für ihre Mitglieder.

Zum Jahresende

Mme Alfred Carrière Zierapfel

Bald ist das Jahr zu Ende, Weihnachten ist vor der Tür. Das Wetter hat umgeschlagen, es ist nicht kalt, aber nass und grau. Die Sträucher haben viele Blätter verloren, die letzten Knospen werden nicht mehr aufgehen. Einige vereinzelte Blüten trotzen aber weiterhin dem Wind, die Hagebutten leuchten orange zwischen den Ästen. Auch Zierapfel, Mispel und Eberesche sind schwer mit Früchten beladen. Eine gute Zeit, um in der warmen Stube Rückschau zu nehmen.

Es war ein ereignisreiches Jahr mit über 100 Veranstaltungen aller Vereine, Reisen, Treffen, Veranstaltungen. Selber konnte ich fast alle Regionalvereine besuchen, die Mitglieder und Vorstände besser kennenlernen. Sicher, die meisten Röseler sind schon lange dabei, aber wir sehen auch, dass aktive Vereine Neumitglieder anziehen können. In unserem Jubiläumsjahr 2019 wollen wir unsere Präsenz und Attraktivität noch verstärken.

Die Redaktionsarbeit habe ich gerne gemacht, aber es hat auch viel Zeit in Anspruch genommen. Die positiven Rückmeldungen zum Rosenblatt haben viel geholfen. Jetzt bin ich aber froh, ab der nächsten Ausgabe unser Heft in kompetente Hände legen zu können. In den Regionalvereinen gibt es auch Wechsel: Nach 15 Jahren übergibt Annerös Stähli die Leitung der Berner Gruppe an das Duo Ursula Haklar und Nell Schori. Wir vom Vorstand danken Annerös herzlich für Ihren unermüdlichen Einsatz und wissen, dass wir sie weiterhin treffen werden. Auch Rose Leutwyler von Aargau will Ende 2019 endgültig aufhören. Die Aargauer Gruppe ist im Zuge sich im nächsten Jahr als Verein zu organisieren.

Neben den internen Kontakten war es mir dieses Jahr ein Anliegen auch Kontakte ausserhalb des GSRF zu pflegen. Mit der Société romande des amis des roses et d‘horticulture haben wir uns verschiedentlich getroffen, aber auch erste Treffen mit der Rosengesellschaft organisiert. Ich freue mich schon darauf, Mitglieder aller drei Vereine am 15. Juni in Estavayer-le-Lac zu treffen. Hier zähle ich auf Euch, dass Ihr zahlreich kommt und alte Freundschaften aufleben lässt! Die Kontakte zu der World Federation of Rose Societies am Weltkongress in Kopenhagen waren interessant, aber für uns weniger bedeutsam als der Intra-Schweizer Austausch.

Das Jahr des Kennenlernens ist nun vorbei, ich wünsche Euch besinnliche und geruhsame Feiertage, bis im neuen Jahr wir mit dem alten Elan die Wiedergeburt unserer Gärten und Rosen feiern können!

Euer           Behcet Ciragan

 

Aus dem Vorstand

Drossel mit hagebutten

Drossel mit Hagebutten                                              Foto: Beni Bischof

 

An seiner letzten Sitzung hat sich der nun mit Brigitt Buser erweiterte Vorstand sich mit dem Programm 2019 befasst. Das neue Jahresthema „Duft und Duftrosen“ war schon an der Ausschuss-Sitzung vom vergangenen Januar bestimmt. Als erste Eckpunkte für das 60. Jubiläumsjahr kristallisieren sich folgende Daten und Anlässe:

Samstag, 11. Mai 2019: Stand am Spezialitätenmarkt Wädenswil mit Duftrosen

Samstag, 15. Juni 2019: „Sternenfahrt“ und Rosentreffen aller Schweizer Rosenfreunde (GSRF, Rosengesellschaft, SRARH) an der „Festival des Roses“ in Estavayer-le-Lac

Samstag, 29. Juni 2019: 60. Jahresversammlung im Bitzisaal, Bischofszell mit Besuch der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche

Notiert bereits diese Daten! Weitere Aktivitäten zum Jubiläumsjahr werden mit den regionalen Rosenvereinen besprochen und mitgeteilt.

Unser Ehrenmitglied Rita Liechti wird nach 45-jähriger Vorstandsarbeit auf Ende 2018 zurück treten. Ihre Funktion als Kassier/Mitgliederverwaltung wird von Nik Kienast übernommen. Der Vorstand bedankt sich an dieser Stelle bei Rita nochmals herzlichst im Namen des gesamten Vereins für Ihren Beitrag zum Verein, gewissenhaftes und exakt wie es jeder Präsident seit 1974 jährlich bestätigt hat.

Die Redaktion wird von Brigitt Buser ab dem kommendem Januar-Heft übernommen.

Wir können uns also bereits jetzt auf ein abwechslungsreiches und interessantes 2019 freuen!


 

Jahresversammlung

Die 59. Jahresversammlung fand am 8.9.2018 im Gasthof zum Ochsen in Lupfig/Aargau statt. 72 Mitglieder inklusive der komplette Vorstand fanden sich im grossen Saal des Gasthofs zum Willkommenskaffee ein. Die schöne Tischdekoration mit dem Thema Hagebutten wurde von unseren Mitgliedern Emma von Arx und Reta Ciragan vorbereitet und wurden nach der Versammlung gerne mitgenommen. Die grosszügigen Spenden waren sehr willkommen. Unsere 5 Fahnen zum Thema Wildrosen kamen auch wieder zu Ehren. Das Gartencenter Zulauf hatte zudem Rosenstöcke für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt.

Das Protokoll der letztjährigen Tagung wurde einstimmig angenommen und der Protokollführer Beni Bischof verdankt. Mit Akklamation wurde auch der Bericht der Tätigkeiten seit September 2017 genehmigt. Das Defizit der Jahresrechnung 2017 von Fr 6‘283 war grossmehrheitlich auf tiefer als budgetierte Mitgliederbeiträge zurückzuführen. Der Verein hat 2016/17 11% seiner Mitglieder verloren. 13 Mitglieder wurden wegen Nichtbezahlen der Beiträge während zweier Jahre ausgeschlossen. Durch die verschiedenen Aktionen des Vereins und der Regionalgruppen hat sich die Mitgliederzahl in 2018 jedoch stabilisiert. Ueli Schranz aus Spiez verlas den Revisorenbericht und die Versammlung folgte einstimmig seinem Votum zur Décharge-Erteilung. Das fast ausgeglichene Budget 2018 war nur mit Halbierung der Grundbeiträge an die Regionalgruppen, Auflösung von Rückstellungen sowie Senkung der Redaktions- und anderer Kosten möglich. Der Fokus auf Mitgliedergewinnung, sowie Spenden und Legate werden auch für das Ergebnis im Jubiläumsjahr 2019 weiterhin sehr wichtig sein. Der Jahresbeitrag bleibt derselbe.

Nach dem schwierigen finanziellen Teil folgte erfreuliches: Brigitt Buser aus Tenniken wurde als neues Vorstandmitglied und Redaktorin ab 2019 gewählt; Fredy Lanz aus Rothenfluh ersetzt die turnusgemäss ausscheidende Revisorin Johanna Reinhart. Ich bedanke mich hier nochmals herzlich für Ihre Dienste und gratuliere die Neugewählten. Die Versammlung ernannte auch Alfred und Rosmarie Stettler aus Spiez, sowie Rita Liechti aus Rapperswil-Jona zu neuen Ehrenmitgliedern.

Das Arbeitsprogramm für 2019 wird im Vorstand und Ausschuss noch festzulegen sein. Es wird jedoch sicher um das neue Jahresthema „Duft und Duftrosen“ wie auch das 60. Jubiläum des Vereins aufgebaut werden. An dieser Stelle möchte ich nochmals auf das „Festival des Roses“ von Estavayer-le-Lac am 14.-16. Juni 2019 hinweisen. Wir wollen darauf hinarbeiten, dass dieser Anlass ein Treffpunkt aller Rosenfreunde der Schweiz wird. Notieren Sie sich das Datum schon im Kalender!

Das Fazit der Jahresversammlung ist für mich, dass trotz schwierigen Finanzen, der Verein aktiv ist, lebt, sehr viele Mitglieder sich persönlich engagieren. Machen wir 2019 zu einem Rosenjahr in der Schweiz!

Behcet Ciragan

Hagebutten und Bücher

Rosa moyesii Geranium

Rosa moyesii 'Geranium'

Im Frühjahr und Sommer sprachen wir über den Wert von Rosen als Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Im Herbst und Winter ist es die Frucht der Rose die für Vögel und Mensch in den Vordergrund kommt. Wenn Sie das September-Heft des Rosenblatts in den Händen haben ist die 59. Jahrestagung in Lupfig und auch die Taufe der Rose ‚Hans Wüest‘ in Schloss Heidegg schon vorbei. An der GV führte uns Thomas Lolling in die Vielfalt der Formen und Farben der Rosenfrüchte mit herrlichen Bildern aus dem Deutschen Rosarium in Dortmund. Über die Tagung werden wir später berichten. Um die Hagebutten zu bewundern, müssen wir aber nicht so weit fahren: Die fantastische Rosenblüte im Mai/Juni hat dieses Jahr auch eine überaus reiche Fruchtbildung zur Folge gehabt. Wildrosen und naturnahe Rosen sind schwer beladen, ein Zeichen, dass unsere Bienen und Hummeln eifrig gearbeitet haben. Aber auch andere die sonst gar nicht oder selten mit Hagebutten aufwarten, wie z.B. einige Remontant-Rosen und Moos-Rosen haben etliche Früchte gebildet. Welche neuen Kreuzungen sind in diesem sehr speziellen Rosenjahr wohl spontan entstanden? Wir werden es in den nächsten Jahren sehen.

Unsere Regionalgruppen waren über den Sommer wieder sehr aktiv mit verschiedensten Treffen und Gruppenreisen. Einiges darüber steht in der Rubrik Regionale Rosengruppen. Im Herbst sind aber auch noch viele Treffen, Tauschbörsen, Versammlungen. Nehmen sie Teil, melden Sie sich an. Das Rosenjahr ist noch nicht vorbei!

Um diese Zeit kommen mir die ersten Gedanken auf Weihnachten. Ich lege mir gerne frühzeitig einen Vorrat an Geschenken zur Seite. Das neue Buch „Rosenpersönlichkeiten“ von Maria Mail-Brandt kann ich empfehlen, insbesondere für Rosenliebhaber, die gerne mehr über Rosenmenschen in Deutschland, Schweiz und Österreich erfahren möchten, aber nicht so gerne im Internet suchen. Welche anderen Neuerscheinungen sollte man nennen? Schreiben Sie mir – an Rosen- und Gartenbüchern kann man nicht genug haben.

Behcet Ciragan

Hitze und Trockenheit: Rosen schaffen das - bisher

Rose 'Zéphirine Drouhin'

 

Es ist bewundernswert, wie Rosen in diesem Hitzesommer aufrecht stehen und sogar Blüten nachschieben, wenn auch in geringerer Anzahl. Wahre Überlebenskünstler – trotzen dem trockeneren Klima! Das heutige Titelbild der ‚Zéphirine Drouhin‘ ist jedoch nicht aktuell, aber für Alfred Stettler aus Spiez gedacht, unser einziges Mitglied aus dem Gründungsjahr 1959. Über sein Engagement berichten wir im August.

Wart Ihr an der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche? Unsere Mitglieder aus Thurgau und St. Gallen haben wieder während 9 Tagen grossartiges geleistet und auch 5 Neumitglieder beworben. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten! Es zeigt sich immer wieder: wir haben mit Rosen eine gute Story, die ankommt, aber wir müssen raus, raus, raus aus unserer Ecke und Interessenten anziehen. Die Schweizer Rosenvereine haben weltweit die viert grösste Anzahl Mitglieder – dazu aus Platzgründen mehr im September.

Als Rosenfreunde sind wir nicht nur auf Rosen fixiert, sondern haben in unseren Gärten eine harmonische Symbiose mit Stauden und anderen Sträuchern. Die Gesellschaft Schweizer Staudenfreunde beschäftigt sich mit Stauden, ähnlich wie wir mit Rosen. Seit Jahren sammle ich ihre fantastischen Jahrbücher zu jeweils einer Pflanzen-Familie. Die GSS stellt sich nun unseren Mitgliedern vor. Es lohnt sich sogar nur wegen dem Jahrbuch Mitglied zu werden. Wir werden auch die GSRF in der Vereinszeitschrift „Vivace“ vorstellen.

Inzwischen habt ihr die Einladungen zur GV am 8. September in Lupfig (AG) bekommen und ich hoffe auch zahlreich angemeldet. Der Vortrag von Thomas Lolling über Hagebutten wird ein Leckerbissen sein, den man nicht verpassen sollte. Gleich am nächsten Tag geht es weiter: Am 9.9. taufen wir die Rose ‚Hans Wüest‘ von Ruedi Brun am Schlossfest Heidegg (LU), in Andenken an den beliebten und unvergessenen Rosenfreund und –züchter, zusammen mit der Rosengesellschaft Zentralschweiz. Am Schlossfest ist an diesem Tag auch sonst viel los, einen Ausflug ist es allemal wert.

Eigentlich ist es verständlich wenn bei der jetzigen Hitzewelle keine grosse Lust zur Gartenarbeit besteht. Mario Moser erinnert uns trotzdem an die Sommerpflege – früh morgens und später am Abend vielleicht? Mit richtigem Schnitt und Binden kann Blütenreichtum gefördert werden. Ich selbst staune wie viele Hagebutten dieses Jahr unsere Rosen angesetzt haben, und werde diesmal sie so weit wie möglich ausreifen lassen.

 

Bis bald in Lupfig oder Heidegg, Euer                                            Behcet Ciragan

 

Rosenfreuden im Mai und Juni

War das nicht ein fantastischer Mai? Überall in den Gärten explodierten die Rosen in einer Üppigkeit wie seit Jahren nicht mehr. Der zu warme April hatte allen Pflanzen die notwendige Starthilfe gegeben, so, dass ab Anfang Mai kein Halten mehr war. Bei uns starteten die ersten Wildrosen am 1. Mai, einige frühblühende Spinosissimas und China-Rosen folgten bereits eine Woche später, um den 20. hatten wir bereits ein Blütenmeer, und Ende Monat kamen die ersten Gallicas. Da ging die gleichzeitige Pfingstrosenblüte fast unter. Ob am 16./17. Juni, an den nationalen Tagen der Offenen Gärten der erste Schub bereits vorbei sein wird? Es lohnt sich trotzdem die vielen offenen Gärten unserer Mitglieder zu besuchen, die Rosensträucher werden auf alle Fälle prächtig anzusehen sein.

In diesem Heft haben wir einige Neuerungen – bin gespannt ob es Euch gefällt. Erstens schreibt Silvia Meister über „Rosenduft in der Luft“ für das Rosenblatt. Sie ist allen bekannt durch Ihre Vorträge und der Sendung Ratgeber Natur auf Radio DRS 1. Natürlich ist Sie auch seit langem Mitglied bei uns!

Zweitens habe ich das Gefühl, dass die Rückseite mit den Inseraten und Impressum in jedem Heft gleich aussieht und deswegen kaum beachtet wird. Wir versuchen das mal zu ändern indem die Anzeigen zwecks besserer Beachtung im Heft verteilt, und die letzte Seite mit aktuellen Meldungen optisch und inhaltlich aufgewertet wird. Gerne erwarte ich Eure Reaktionen. Diesmal berichten wir über unseren Stand am Spezialitätenmarkt Wädenswil vom 12. Mai. Wer nicht dort war und unsere neuen Fahnen zum Thema Wildrosen gesehen hat, kann das an der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche ab dem 23. Juni das nachholen. Es wird auch wieder viele naturnahe Rosen zum „mitnehmen“ geben. Freue mich, viele von Euch dort zu treffen!

Herzlichst,                                                     Behcet Ciragan

Gartenbesuche und -reisen

Rosa hugonis am 1. Mai

Ab Mitte Mai bis Mitte Juli geht es nun Schlag auf Schlag in unserem Verein. Auffallend ist, wie viele unserer Mitglieder ihre Gärten öffnen für einen Besuch. Die Meldungen die wir von verschiedener Seite, inklusive dem Portal „Offener Garten“ erhalten haben, haben wir in einer separaten Auflistung zusammengefasst. Man kann praktisch täglich einen schönen Garten anschauen gehen. Insbesondere an den nationalen Tagen Offener Garten am 16./17. Juni ist die Auswahl schwindelerregend. Nützt diese Gelegenheit – ich selbst lerne bei jedem Besuch etwas und freue mich auf die Gespräche.

Neben den Besuchsmöglichkeiten mangelt es auch nicht an Veranstaltungen und Gartenreisen. Wenn dieses Heft erscheint, wird unsere erste Teilnahme am Spezialitätenmarkt Wädenswil bereits vorbei sein. Wir berichten darüber im Juni. Am 9. Juni wollen wir dann uns bei der Wildrosensammlung in Aubonne im Waadtland treffen. Mehr dazu auf den folgenden Seiten. Am 28. Juni kann man dann mit der Gruppe Spiez/Berner Oberland Alpenrosen am Naturstandort erwandern.

Die Zeit für Bestellung von wurzelnackten Rosen ging Ende März vorbei. Haben die Listen von Lieferanten einheimischer und ausländischer Wildrosen etwas genützt? Man kann ja immer noch Rosen im Container beschaffen. Am Berner Wildpflanzenmärit haben wir einige Raritäten gefunden. Topfrosen haben den Vorteil, dass man sie nicht gleich einpflanzen muss: Man kann Entwicklung von Farbe, Form und Habitus eine Weile begutachten, um den „richtigen“ Platz zu bestimmen. Oder, wie heutzutage sehr oft gemacht, Balkon und Terrasse in einen Rosengarten verwandeln. Mario Moser bringt diesmal einige Vorschläge von geeigneten Wild- und naturnahen Rosen für diesen Zweck.

Heute am 1. Mai kann ich mich an den ersten Rosenblüten im Garten erfreuen: R. sericea pteracantha ist in voller Blüte, R. hugonis hat auch begonnen und R. pteragonis cantabrigiensis wird wohl morgen soweit sein. Einen wunderbaren Rosensommer wünsche ich uns allen!

Herzlichst,                                                     Behcet Ciragan

 

Zeit für den Garten

'Nevada' von Dot (1927) 

'Nevada' von Dot (1927)

 

„Ein wenig später grub ich ein Loch, füllte es mit Kompost und pflanzte eine Wildrose. Es war ein schwächlicher kleiner Strauch, und ich machte mir Sorgen, ob er trotz des schlechten Bodens und des Winds überleben könnte. Dann fand ich eines Tages bei einem Strandspaziergang ein Stück Treibholz, etwa so gross wie ein Spazierstock. Ich bohrte es neben der Rose als Stütze in den Boden. Jetzt gab es schon einen Steingarten, einen schwarzen Felsbrocken und eine Rose. Mein Garten hatte begonnen.“ (Aus Das Geheimnis der Queenie Hennessy“, Rachel Joyce, 2015)

Wenn man einen Garten will, ist der Anfang so einfach. Andrea Reichenbach erzählt uns diesmal das nächste Kapitel der Geschichte. Mehr Arbeit. Aber doch auch viel Spass, wenn ich die Berichte der Regionalgruppen lese. Bis zum nächsten Heft haben wir etwa jeden zweiten Tag eine Veranstaltung. Wir belohnen uns zudem mit den ersten Rosenblüten bis Ende April. Wenn es im eigenen Garten noch nicht blüht, wird am Wildpflanzenmärit Bern oder Spezialitätenmarkt Wädenswil bestimmt ein blühender Topf Rosen zu finden sein. Oder vielleicht einen Ausflug an den Genfersee, zu den „Jardins en fête“ in Coppet? Im nahen Ausland locken auch die „Fête des Plantes“ im Elsässer Schoppenwihr oder die „Lindauer Gartentage“. Als Anregung haben wir diesmal eine Auswahl ausländischer Wildrosen aufgeführt.

Um eine Rosenliebe anderer Art wird es in unserer neuen Serie „Rosenzüchter in der Schweiz“ gehen. Es sind wohl nicht wenige von uns, die Hagebutten einsammeln und die Samen aussäen, „gwunderig“ was daraus entstehen wird. Wie ist es aber, wenn man das gezielt angeht, Rosen zu erschaffen? Die grossen Namen der Schweizer Rosenzüchter, Hauser, Heizmann, Huber, Scheiber, Ernest Tschanz, Wüest, kennt jeder. Wir werden jedoch mit den Züchtern sprechen, die heute tätig sind, und beginnen mit Sharlene Sutter aus der Ostschweiz. So wie sie es erzählt, tönt es so einfach. Ist das ein Ansporn?

 

Herzlichst,                                                     Behcet Ciragan

Jetzt geht's los!

Rosa spinosissima

Rosa spinosissima

Kaum hatte ich letzten Monat gejubelt, dass der Frühling kommt, sackten die Temperaturen auf frostige Tiefen! Lenzrosen, Schneeglöckchen und Winterlinge legten ihre Blüten nieder. Ich hoffe, dass unser „Rosenblatt“ trotzdem Freude gemacht hat. Wenn diese Ausgabe verteilt wird, sollten wir die Frosttage endlich hinter uns haben.

Und es geht los mit dem Garten: Mitte Monat finden vielerorts die beliebten Schnittkurse statt. Ueli Plüss erinnert uns diesmal daran, dass im Garten auch Beet-, Strauch- und Kletterrosen auf den Schnitt warten. Viele interessante Ausflüge sind von unseren Regionalgruppen bereits für diesen Frühling angekündigt. Es geht sogar nicht nur um Rosen, auch Iris und Orchideen kommen zum Zug. Ich finde es persönlich sehr bereichernd, wenn man Veranstaltungen anderer Rosengruppen besucht.

Mitte März sollten auch die ersten hungrigen Hummeln und Mauerbienen im Garten anzutreffen sein. Zu diesem Thema gibt es bereits sehr gute Literatur – einige Empfehlungen findet ihr in diesem Heft. Auch Nisthilfen für Wildbienen sollen kurz kommentiert sein.

Wäre es nicht eine gute Idee, jetzt einige Wildrosen in den Garten zu pflanzen? Es sind anspruchslose Pflanzen, die eine „schwierige „ Ecke im Garten aufwerten und wertvoll für Insekten und Vögel sind. Bis etwa Ende April bekommt man sie noch wurzelnackt. Eine tabellarische Übersicht über einheimische Wildrosen und ihre Lieferanten in der Schweiz haben wir für Euch zusammengestellt. Die Bilder der Rosa pendulina sollen euch gluschtig machen! Eine Auswahl sonstiger Wildrosen soll im April-Heft folgen.

Herzlichst,                                                     Behcet Ciragan

Der Frühling kommt!

'Westerland' von Kordes (1969)

Seit Wochen ist es zu warm, es soll der wärmste Januar seit Messbeginn sein. Neben all den Januar-Blüten (siehe letztes Heft) blüht bei uns im Garten nun Ende Januar der Winter-Jasmin, Alpenveilchen, Stinkende Nieswurz, Märzenbecher, Goldlack, Drachenweide; die ersten Krokusse stecken ihre Köpfe raus. Die Meisen singen ihre Liebesmelodie und unsere Igel sind verwirrt, wachen immer wieder auf. Unser Februar-Heft und Homepage sollen also auf den kommenden Frühling einstimmen, auch wenn der Winter noch einige garstige Rückzugsgefechte liefert.

In den Berichten der Leiter/innen der regionalen Rosengruppen kommt auch diese Erwartung durch: Schnittkurse sind überall geplant – bald geht es auch mit den Rosen los!

Unser Jahresthema ist Wildrosen, aber auch „naturnahe Rosen“. Die Definition dieser letzteren Gruppe ist etwas ungenau; wir verstehen darunter Kultursorten, die mit einfachen oder halbgefüllten Blüten Insekten Pollen und Nektar bieten, sowie solche, die im Herbst mit ihren Hagebutten Vögel erfreuen. Diese Sorten sind eher robust und pflegeleicht im Charakter, ähnlich der Wildrosen, haben aber den Vorteil, dass sie auch öfterblühend sein können. Mario Moser präsentiert uns diesmal eine Reihe naturnaher Rosen, die in jedem Garten Freude bereiten würden.

Nächstes Jahr wird unser Verein 60 Jahre jung! Der Ausschuss von Vorstand und die regionalen Leiter/innen hat beschlossen, dass unser Jubiläumsthema in 2019 „Duftrosen“ heissen wird. Mit Richard Huber hatten wir ja in der Schweiz einen Züchter, der in internationalen Wettbewerben mit seinen Züchtungen Höchstpreise gewonnen hat: ‚Glückskette‘, ‚Hans Rathgeb‘, ‚Doris Leuthard‘, Christina Kuenzle‘ und ‚Etienne‘. Nun berichtet diesmal Theo Keller über den neuesten Erfolg von ‚Schloss Wildegg‘.

Schreibt mir was Euch im Rosenblatt gefallen hat, was nicht, und was ihr noch vermisst. Euer

Behcet Ciragan

 

 

 

 

 

Zum Jahresthema «Wildrosen»

Mit der Pollen-trunkenen Hummel ist die Rosa highdownensis, eine aufrecht wachsende Moyesii-Hybride von Sir Frederick Stern (1928).

Ist Euch schon aufgefallen, dass nach einer Überlandfahrt die Frontscheibe praktisch immer sauber ist? Ich erinnere mich noch gut, dass noch vor wenigen Jahren bei jedem Tankstellen-Stopp die Scheibe gereinigt und abgekratzt werden musste. Es fleucht kaum noch!

Diese subjektive Feststellung wurde vergangenen Oktober durch eine in Deutschland publizierte Langzeituntersuchung bestätigt: Seit 1986 seien in deutschen Schutzgebieten die Biomasse der Fluginsekten um 76 % zurückgegangen. Dabei sind die meisten Arten, also Schmetterlinge, Motten, Bienen, Hummeln, Wespen, Fliegen betroffen. Eine Katastrophe für Wildpflanzen, von denen 80 % für ihre Bestäubung von Insekten abhängig sind und Vögel, die sich zu 60 % von Insekten ernähren. Ach ja, meine Nachbarin sagte, sie hätte gar keine Vögel mehr in ihrem Garten. Über die Ursachen des Insektensterbens wird nun gestritten, aber das ist auch gar nicht das Thema unseres Rosenblattes.

Unsere Gärten sind vermehrt zu Reservaten innerhalb ökologischen Einöden in Stadt und Land geworden, Einöden von verpflasterten Flächen, Steinwüsten, sterilen Sichtschutz- Hecken von Thuja und Kirschlorbeer. Unsere Gesellschaft propagiert schon seit einigen Jahren den biologischen Pflanzenschutz. Dieses Jahr wollen wir einen Schritt weiter gehen und das Wilde, den naturnahen Garten und den Mut zur Unordnung thematisieren und propagieren. Als Leitmotiv für 2018 haben wir uns deshalb die Wildrose genommen. Wildrosen mit ihren einfachen bis halbgefüllten Blüten und reichlichem Pollenangebot sind ein ideales «Bienenfutter». Sie blühen für kurze Zeit, aber mit der Pflanzung verschiedener Arten kann man von April bis September ihre zauberhaften Blüten geniessen. Die Eleganz dieser flatternden Schmetterlingsblüten ist nach einer längeren Durststrecke wieder in das Fokus namhafter Züchter geraten: Seit mehreren Jahren verfolge ich die internationalen Prämierungen an den Rosenausstellungen – es ist kein Zufall, dass Adam, Evers, Kordes, Meilland, Rateau, Velle, Vissers u. a. mit einfachen oder halbgefüllten «naturnahen» Rosen in den letzten Jahren vermehrt Goldmedaillen gewonnen haben. Diese naturnahen Züchtungen sind eine ideale Ergänzung und Erweiterung zu Wildrosen im Garten.

Die Bedeutung von Hecken als Deckung und Unterschlupf für Vögel und Kleintiere ist bekannt. Gärten ohne jegliche Rückzugsmöglichkeit werden von Vögeln eher gemieden. Für eine übersichtliche Hecke ist auch in einem kleineren Garten Platz. Empfohlen sind neben einheimischen Gewächsen wie Felsenbirne, Hartriegel, Kornelkirsche oder Pfaffenhütchen, auch mindestens ein Drittel Dornensträucher wie Schwarz-, Kreuz- oder Weissdorn, aber auch Wildrosen. Im kleinen Garten ist eine wuchernde Rosa canina sicher fehl am Platz, aber andere Arten wie Apfel-, Filz-, Zimtrose erfüllen den Zweck auch wunderbar. Das Ganze ist auch pflegeleicht – gesund, keine Spritzung, alle paar Jahre wieder mal einen Formschnitt.

Mit der Formen- und Farbenvielfalt ihrer Hagebutten sind Wildrosen für unsere Gärten ein prägendes dekoratives Element während der Herbst- und Wintermonate. Hier möchte ich auch eine Lanze brechen für den Frühjahrsputz und gegen den Winterputz! Lässt die Begleitstauden und -Gräser mit ihren Samenständen über Winter stehen. Es mag unordentlich aussehen für uns, aber Vögel und Insekten sind dankbar, und es wird vermieden, dass überwinternde Arten auf dem Kompost landen. Man muss kein Piet Oudolf sein, damit ein naturnaher Garten geschätzt wird.

Im Laufe dieses Jahres wollen wir diese Thematik im «Rosenblatt» und in der «Rosa Helvetica » weiter entwickeln. Es sind aber auch eigene Aktionen geplant: Der GSRF wird am Samstag, den 12. Mai am Spezialitätenmarkt Wädenswil mit einem eigenem Stand zum Thema Wildrosen präsent sein. Dieser Markt ist mit ca. 5000 Besuchern der wichtigste derartige Anlass in der Deutschschweiz und wir wollen dort neue Kontakte knüpfen.

Für Samstag, den 9. Juni planen wir für Interessenten aus der ganzen Schweiz eine Fahrt zur Wildrosensammlung im nationalen Arboretum du Vallon de l’Aubonne in der Nähe von Lausanne. Wir treffen uns im Arboretum mit unseren Rosenfreunden vom SRAR und besichtigen gemeinsam diese wunderbare Sammlung von über 120 Arten. Nach dem Mittagessen wird man die umgebaute Rosenschule Alain Tschanz besuchen können.

An der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche vom 23. Juni bis 1. Juli wird der GSRF voraussichtlich auch einen Wildrosen-Stand betreiben.

Sodann, an der Jahrestagung vom Samstag, den 8. September wird Thomas Lolling, Leiter des Deutschen Rosariums im Westfalenpark, Dortmund, passend zu unserem Jahresthema über Hagebutten referieren. Wer sich an seinen Vortrag 2008 in Laufen erinnert oder diesen damals verpasst hat, wird unbedingt diesmal dabei sein wollen!

Näheres zu diesen Veranstaltungen werden wir in späteren Rosenblättern publizieren.

Viel Spass und Freude wünscht Euch schon jetzt
Behcet Ciragan

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